Bundesregierung: Steigende Bezüge für Bundesbeamte

Beamtinnen und Beamte des Bundes wie auch Soldatinnen und Soldaten können mit höheren Bezügen rechnen.

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines „Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetzes 2018/2019/2020“ vorgelegt, mit dem das Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes übernommen wird.

Danach sollen die Dienst- und Versorgungsbezüge im Bund zum 01.03.2018 und zum 01.04.2019 sowie zum 01.03.2020 linear angehoben werden. Die Erhöhung im Jahr 2018 berücksichtige einen Abzug zugunsten der Versorgungsrücklage i.H.v. 0,2 Prozentpunkten. Dementsprechend erhöhen sich die Dienst- und Versorgungsbezüge den Angaben zufolge im Ergebnis zum 01.03.2018 um 2,99%, zum 01.04.2019 um 3,09% und zum 01.03.2020 um 1,06%. Die Empfänger von Dienstbezügen bis einschließlich Besoldungsgruppe A 6 erhalten laut Vorlage im Jahr 2018 ergänzend eine einmalige Zahlung i.H.v. 250 Euro. Die Anwärterbezüge erhöhen sich laut Vorlage zum 01.03.2018 um 50 Euro und zum 01.03.2019 um weitere 50 Euro.

Der Gesetzesentwurf verdeutlicht erneut, dass auch Beamtinnen und Beamte von den Verhandlungen der Gewerkschaft ver.di profitieren.


Über den Autor

Jasper Prigge ist Rechtsanwalt in Düsseldorf. Er berät Privatpersonen sowie kleine und mittelständische Unternehmen in medien- und verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten. Mehr zu den Tätigkeitsbereichen erfahren Sie hier.

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